Ziel dieses Projekts ist ein Langzeit-Monitoring der Ciliaten-Population (Phylum Ciliophora) der ephemeren Maare auf dem Plateau der Bornheimer Hochebene.

Die Stadt Bornheim (Rhein-Sieg Kreis) liegt am Rhein etwa in der Mitte zwischen Bonn und Köln. In den Bornheimer Villewäldern sind mehr als 20 ephemere Sumpfgebiete sowie einige permanente Stillgewässer bekannt. Die Wasserstellen werden in dieser Region Maare genannt. Der Name stammt sicherlich vom französischen Wort marais (Morast, Sumpf) ab und ist semantisch verschieden von den Eifelmaaren, welche in dieser Region Vulkankrater bezeichnen. Die Bornheimer Maare weisen auf ein ausgedehntes Feuchtgebiet hin, welches in den Wäldern und auch angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen bis heute in Teilen erhalten blieb. Zahlreiche Entwässerungsgräben in den Waldabschnitten sind Zeitzeugen der Versuche das Bornheimer Hochplateau trocken zu legen. Das sumpfige Gebiet beginnt etwa südöstlich von Heimerzheim und erstreckt sich über wenigstens 10 km bis zur Seenkette der Ville bei Brühl.

Ich möchte an dieser Stelle meinen Freunden und Unterstützern meinen herzlichen Dank aussprechen:

  • Dipl.-Biol. Ralf Fontes
  • Dipl.-Biol. Catherine Fehse, INRES, Universität Bonn
  • Dr. Sebastian Hess, Institut für Zoologie, Universität Köln
  • Dr. Sergio A. Muñoz-Gómez, Dalhousie University, Canada
  • Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg Kreises

Methoden: Fluoreszenz-Mikroskopie, Ökologie der Protisten

×

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos: Datenschutzerklärung